8. Spieltag - Alte Herren

 

 

23.10.2005

MSV Groß Plasten - VfB Neubrandenburg

2:0 (0:0)


Aufstellung MSV Groß Plasten:

 

 Rauch



 
      Pohle      
  Kraatz    

  Beltzer

  Creutzburg  
             
Härtel   Rödiger   Hennig   Hagenow
             
             
             
    Twieg

 

  J. Wachter

 

   
Bank: Sugint  
Eingewechselt:

Sugint für J. Wachter (19.)
Torfolge:

1:0 Pohle (68.) 
2:0 Hagenow (79.)
Schiedsrichter: Tiefmann
Zuschauer: 20
Gelbe/ Rote Karten VfB:   2 x Rot 
          1 x Gelb-Rot 
MSV: Gelb Hagenow


Spielbericht

Artikel vom 23.10.2005

(Bericht N. Genz)

Im letzten Heimspiel der Hinrunde konnte der MSV Groß Plasten einen 2:0-Heimsieg verbuchen.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich eine Partie, in der die Gäste spielerische Vorteile besaßen. Trotzdem hatten sie kaum zwingende Chancen. Der MSV verlegte sich eher aufs Kontern und war damit immer wieder gefährlich. Die besten Chancen zur Führung vergaben Beltzer, der einen Kopfball knapp am Tor vorbei setzte und Sugint, der allein vor dem gegnerischen Kasten nicht verwandeln konnte.

Leider nahm das Spiel gegen Ende der ersten Halbzeit und im zweiten Spielabschnitt eine unerfreuliche Entwicklung. Kam es schon zu Beginn der Partie durch die Gäste zu ständigen Meckereien gegenüber dem Schiedsrichter, wobei sich ein Spieler besonders negativ hervortat, so eskalierte mit zunehmender Spieldauer das Geschehen. Völlig zurecht, auch nach Sicht neutraler Beobachter, musste der Referee wegen Nachschlagens und groben Foulspiels 2 Rote Karten und eine Gelb-Rote-Karte gegen die Gästemannschaft aussprechen.

Gegen die so stark dezimierte Neubrandenburger Elf taten sich die Gastgeber zunächst schwer. Aber ein Kopfballtreffer von Pohle und ein abgefälschter Freistoß von Hagenow sorgten schließlich für den 2:0-Endstand.

So richtig freuen konnten sich die Groß Plastener Spieler über den Sieg nicht. Denn die Legendenbildung von Neubrandenburger Seite begann gleich nach dem Spiel. Das Motto, in Groß Plasten wird man sowieso verpfiffen. Wenn man aber schon mit der Motivation anreist, von der ersten Spielminute an auf die vermeintlichen Fehler des Schiedsrichters zu warten und diese dann ständig lautstark und in unflätiger Weise zu kommentieren, dann muss man sich nicht wundern, dass das Spiel einen solchen Verlauf nimmt.

Persönlich ist der Berichterstatter der Meinung, dass der Schiedsrichter nur eine Nachlässigkeit begangen hat. Er hätte dem Spieler Eichler für dessen andauernden Beschimpfungen gegenüber Gegenspielern, Mitspielern und dem Schiedsrichter schon in der Anfangsphase „Rot“ zeigen sollen. Wir hätten im Anschluss wahrscheinlich ein Match gesehen, in dem das Fußballspielen der Mittelpunkt gewesen wäre.