|
(NG)
Das erste Punktspiel im neuen Kalenderjahr führte den
MSV zum Schlusslicht in der Tabelle der Bezirkliga „Alte
Herren“ Staffel Mitte, dem Demminer SV. Als klarer
Favorit angereist, musste man am Ende allerdings mit
einer Punkteteilung zufrieden sein. Dies ist umso
erstaunlicher, da noch vor Wochenfrist ein überzeugender
3:0-Sieg im Vorbereitungsspiel gegen Penzlin gelang.
Davon
war in Demmin leider nichts zu sehen. Ohne Mumm, ja fast
lethargisch wurde die erste Halbzeit in Angriff
genommen. Nur selten, dass man sich bis in Tornähe
durchspielen konnte - von Einschussgelegenheiten ganz zu
schweigen. Da der Gastgeber ebenfalls nicht mehr zu
Stande brachte ging es torlos in die Kabinen.
Etwas
engagierter begann der 2. Spielabschnitt. Von
permanenter Torgefahr konnte man aber bis zur 60. Minute
auf beiden Seiten auch nicht sprechen. Dafür sorgte dann
der Schiedsrichter. Nach einem harmlosen Körperkontakt
im Demminer Strafraum entschied er auf indirekten
Freistoß für die Hansestädter, die sich so ein Geschenk
nicht nehmen ließen und aus Nahdistanz vollendeten.
Auch
nach diesem Weckruf gelang es den Plastenern nicht, für
mehr Druck zu sorgen. Dennoch gelang noch der Ausgleich.
Hatte der einheimische Schiedsrichter den
Führungstreffer spendiert, so waren es die Gastgeber in
Form ihres Torwarts, die dieses Präsent wieder
zurückgaben. Eine eher harmlose Ecke von Torsten Hagenow
ließ der Keeper auf den Kopf des unmittelbar vor ihm
stehenden Frank Stüber fallen. Eher zufällig kam es so
zum Ausgleich und gleichzeitigem Schlussergebnis.
Man
kann nicht sagen, dass die Spieler des MSV besonders
glücklich über den Punktgewinn waren, vielmehr herrschte
allgemeine Erleichterung darüber, dass dieser
Grottenkick endlich ein Ende hatte. Dem konnte der
Trainer nur resigniert zustimmen! |