11. Spieltag - Alte Herren

 

 

15.04.2007

FSV 1919 Malchin - MSV Groß Plasten

1:1(1:0)


Aufstellung MSV Groß Plasten:

 

 Rauch



 
      Riedel      
  Kraatz    

  Girrleit

  Höppner  
             
  Härtel   Runge   J. Wachter  
             
      Hagenow      
             
    Sugint

 

  Gutsch

 

   
Bank: Twieg, Rödiger, Genz, Pohle, Th. Wachter, Sommer, Mundt, Zastrow
Eingewechselt:

Th. Wachter für J. Wachter (41.)
Zastrow für Sugint (41.)
Sommer für Kraatz (51.)
Pohle für Girrleit (60.)
Mundt für Gutsch (67.)
Torfolge:

1:0 (33.)
1:1 (70.)
Schiedsrichter:  
Zuschauer: 20
Gelbe/ Rote Karten Kraatz (gelb) / Riedel (gelb)


Spielbericht

Bezirksliga „Alte Herren“

FSV 1919 Malchin - MSV Groß Plasten 1 : 1 (1 : 0)

Artikel vom 23.04.2007

 

(NG) Bei besten äußeren Bedingungen reiste der MSV Groß Plasten zum Auswärtsspiel nach Malchin. Nach der zuletzt schwachen Vorstellung in Demmin war man natürlich auf Wiedergutmachung bedacht. Wenn auch mit Sedlak, Othmer und Beltzer wichtige Leistungsträger fehlten, so standen Trainer Norbert Genz immer noch 17 einsatzbereite und hoch motivierte Oldies zur Verfügung.

Die erste Viertelstunde der Partie stand ganz im Zeichen der Plastener. Die besten Gelegenheiten hatte dabei Jörn Gutsch, er scheiterte allerdings zweimal knapp. Je länger die Begegnung dauerte desto mehr übernahmen die Gastgeber das Kommando. Zu nachlässiges agiren im Mittelfeld und schnelle Ballverluste auf Seiten des MSV führten dazu, dass der Gegner immer stärker wurde. Zwangsläufig und völlig verdient ging der FSV kurz vor der Halbzeit dann auch mit 1:0 in Führung.

Nach der Pause erhöhten die Malchiner weiter den Druck und drängten vehement darauf, die Führung auszubauen. Aber die Plastener stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Eine vielbeinige Abwehr, ein gut aufgelegter Torwart Ronny Rauch sowie das entscheidende Quäntchen Glück in den entscheidenden Situationen bewahrten die Gäste vor einem weiteren Gegentor. Sporadisch gelang es den Plastenern jetzt selbst mit Kontern torgefährlich zu werden. Die ersten Achtungszeichen setzten Stefan Härtel und Andre Runge mit ihren Fernschüssen, die knapp am Gehäuse vorbei strichen. Aber 10 Minuten vor Schluss hatte man mehr Glück. Nach einer Ecke von Torsten Hagenow stand Thomas Wachter goldrichtig um aus Nahdistanz einzuköpfen. Dieses doch eher glückliche Remis für den MSV sollte bis zum Schlusspfiff Bestand haben. Energisch und zupackend wurden auch die letzten Angriffsbemühungen der Malchiner zunichte gemacht.

So war die Freude bei den Plastenern natürlich groß, einen nicht erwarteten Punkt mit nach Hause nehmen zu können. Mannschaftliche Geschlossenheit und der unbedingte Wille nicht als Verlierer vom Platz gehen zu wollen hatten Erfolg.