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(NG)
Bei besten äußeren Bedingungen reiste der MSV Groß
Plasten zum Auswärtsspiel nach Malchin. Nach der zuletzt
schwachen Vorstellung in Demmin war man natürlich auf
Wiedergutmachung bedacht. Wenn auch mit Sedlak, Othmer
und Beltzer wichtige Leistungsträger fehlten, so standen
Trainer Norbert Genz immer noch 17 einsatzbereite und
hoch motivierte Oldies zur Verfügung.
Die
erste Viertelstunde der Partie stand ganz im Zeichen der
Plastener. Die besten Gelegenheiten hatte dabei Jörn
Gutsch, er scheiterte allerdings zweimal knapp. Je
länger die Begegnung dauerte desto mehr übernahmen die
Gastgeber das Kommando. Zu nachlässiges agiren im
Mittelfeld und schnelle Ballverluste auf Seiten des MSV
führten dazu, dass der Gegner immer stärker wurde.
Zwangsläufig und völlig verdient ging der FSV kurz vor
der Halbzeit dann auch mit 1:0 in Führung.
Nach
der Pause erhöhten die Malchiner weiter den Druck und
drängten vehement darauf, die Führung auszubauen. Aber
die Plastener stemmten sich gegen die drohende
Niederlage. Eine vielbeinige Abwehr, ein gut aufgelegter
Torwart Ronny Rauch sowie das entscheidende Quäntchen
Glück in den entscheidenden Situationen bewahrten die
Gäste vor einem weiteren Gegentor. Sporadisch gelang es
den Plastenern jetzt selbst mit Kontern torgefährlich zu
werden. Die ersten Achtungszeichen setzten Stefan Härtel
und Andre Runge mit ihren Fernschüssen, die knapp am
Gehäuse vorbei strichen. Aber 10 Minuten vor Schluss
hatte man mehr Glück. Nach einer Ecke von Torsten
Hagenow stand Thomas Wachter goldrichtig um aus
Nahdistanz einzuköpfen. Dieses doch eher glückliche
Remis für den MSV sollte bis zum Schlusspfiff Bestand
haben. Energisch und zupackend wurden auch die letzten
Angriffsbemühungen der Malchiner zunichte gemacht.
So war
die Freude bei den Plastenern natürlich groß, einen
nicht erwarteten Punkt mit nach Hause nehmen zu können.
Mannschaftliche Geschlossenheit und der unbedingte Wille
nicht als Verlierer vom Platz gehen zu wollen hatten
Erfolg.
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