4. Spieltag - Alte Herren

 

 

24.09.2006

FC Neubrandenburg - MSV Groß Plasten

3:0(1:0)


Aufstellung MSV Groß Plasten:

 

 Rauch



 
      Othmer      
  Kraatz    

  Beltzer

  Zastrow  
             
  Börst   Hagenow   Sommer  
             
      Härtel      
             
    Sedlak

 

  Girrleit

 

   
Bank: Sugint, Th. Wachter, J. Wachter, Pohle
Eingewechselt:

Sugint für Girrleit  (41.)
Th. Wachter für Hagenow (41.)
J. Wachter für Zastrow (41.)
Pohle für Sedlak (50.)
Torfolge:

1:0
2:0
3:0 
Schiedsrichter:  
Zuschauer: 20
Gelbe/ Rote Karten Härtel (gelb)


Spielbericht

Bezirksliga „Alte Herren“
FC Neubrandenburg – MSV Groß Plasten  3 : 0 (1 : 0)
Artikel vom 02.10.2006

 

Mühevoller Sieg für den Favoriten 

(NG)Nach der überzeugenden Vorstellung im Heimspiel gegen Malchin wollten die Plastener auch beim favorisierten Team aus Neubrandenburg ihre gewachsene Spielstärke unter Beweis stellen. Über weite Strecken der Partie gelang dieses Unterfangen durchaus. Der große Unterschied zur Vorwoche bestand in der Chancenverwertung. Es gab genügend Gelegenheiten, die Neubrandenburger durch eigene Treffer in Zugzwang zu bringen. Leider blieben aber sogar klarste Möglichkeiten ungenutzt. Das machten die Hausherren besser.

Immer wieder angetrieben durch die agilen Fuchs und Bruhn kombinierten die Neubrandenburger gefällig. Der MSV verlegte sich auf Konterattacken. Girrleit , Börst und Hagenow konnten aber nichts Zählbares bewirken. Doch auch die Tollensestädter benötigten erst einen Elfmeter, um in Führung zu gehen (25.).

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie mit Strafraumszenen auf beiden Seiten. Jetzt sollte sich zeigen, dass es den Plastenern noch an der nötigen Cleverness fehlt, um Mannschaften wie den FCN ernsthaft in Gefahr zu bringen. Nach Ecke von Kraatz köpfte Pohle vorbildlich. Doch der Torschrei blieb aus, weil der Ball noch auf der Linie geklärt wurde. Im Gegenzug machten die Platzherren das 2:0. Dublizität der Ereignisse wenige Minuten später – Pohle vergibt völlig frei stehend vor dem Gehäuse, und der Konterangriff beschert den Hausherren das 3:0. In der 70. Minute zeigte sich dann deutlich der Unterschied zwischen beiden Teams. Frank Sugint lief allein auf den Neubrandenburger Torwart zu, spielte ihn aus, wurde aber bevor er den Ball einschieben konnte von diesem in die Beine getreten. Anstatt zu fallen, stolperte er weiter und schoss, nunmehr aus schlechterer Position den Keeper an, der inzwischen schon wieder Richtung Torlinie geeilt war. Die meisten anderen Spieler hätten in dieser Szene sicher anders reagiert. Elfmeter, vielleicht der Anschlusstreffer und die Rote Karte für den Sünder hätten dem Spiel sicher noch richtig Spannung verliehen. Wie es besser gemacht wird hatte die Szene in der ersten Halbzeit gezeigt, die zum Strafstoß für den FCN führte. Es passt aber zur Begegnung, dass die letzte große Einschussmöglichkeit von Jens Wachter auf Plastener Seite vergeben wurde.

Somit bewahrheitete sich einmal mehr die alte Weisheit, dass der, der keine Tore schießt, auch kein Spiel gewinnen kann. Auch wenn der MSV etwas unter Wert geschlagen wurde, so konnte aber der spielerische Aufwärtstrend bestätigt werden. Schon lange nicht mehr war man so Nahe an einem Punktgewinn in Neubrandenburg, wie dieses Mal, auch wenn das nackte Ergebnis zunächst etwas anderes vermuten lässt.