6. Spieltag - Alte Herren

 

 

15.10.2006

MSV Groß Plasten - FSV Altentreptow

2:6(1:2)


Aufstellung MSV Groß Plasten:

 

 Rauch



 
      Othmer      
  Kraatz    

  Beltzer

  Zastrow  
             
  Börst   Hagenow   Th. Wachter  
             
      Härtel      
             
    Sedlak

 

  Girrleit

 

   
Bank: Sugint, J. Wachter, Höppner
Eingewechselt:

 
Torfolge:

 
Schiedsrichter:  
Zuschauer:  
Gelbe/ Rote Karten  


Spielbericht

Bezirksliga „Alte Herren“
MSV Groß Plasten – FSV Altentreptow   2 : 6 (1 : 2)
Artikel vom 16.10.2006

 

(NG) Altentreptow in allen Belangen überlegen

Nun hat es am 6. Spieltag die „Alten Herren“ des MSV Groß Plasten erwischt. Erstmals mussten sie als Verlierer den heimischen Rasen verlassen. Das Endergebnis von 2:6 fiel sicher etwas zu hoch für die Gäste aus. Am verdienten Sieg für Altentreptow ändert dies freilich nichts.

Nach nervösem Beginn auf beiden Seiten war es Heiko Börst, der zum auffälligsten Akteur in der ersten Viertelstunde werden sollte. Zunächst vergab er freistehend eine Großchance. Zu seiner Entschuldigung ist aber zu sagen, dass der Ball doch etwas überraschend zu ihm gelangte. Wenig später gelang es ihm, einen gefährlichen Schuss eines Altentreptowers abzublocken und somit den Rückstand zu verhindern. Diesen leitete er aber dann kurze Zeit später doch ein, als er unmittelbar vor dem Strafraum den Ball leichtfertig vertändelte. Der MSV brauchte eine Weile um sich von diesem Schock zu erholen. In der 30. Minute war es dann „Tommi“ Girrleit, der im 16m-Raum gefoult wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte „Theo“ Sedlak sicher. Leider wehrte die Freude über den Ausgleich nicht lange. Kurz vor der Halbzeit gingen die Gäste nach einer Ecke erneut in Führung. Ein Unentschieden zur Pause wäre durchaus verdient gewesen. So war dieser Treffer natürlich zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt für den MSV gefallen.

Nach dem Wechsel erhöhten die Altentreptower das Tempo. Beeindruckend war das läuferische Potential und die Sicherheit im Abschluss. Wenn auch bei den Plastenern an diesem Tage nicht besonders viel zusammen ging, so muss man den Gästen bescheinigen, dass sie mit ihrer Spielweise den Gegner permanent unter Druck setzten und so förmlich zu Fehlern zwangen. Die Treffer 3 bis 5 waren zahlenmäßiger Ausdruck für die Überlegenheit der Gäste. Der sich nie aufgebende MSV kam durch Matthias Othmer per Strafstoß noch zu einer Ergebniskorrektur, nachdem Sedlak vom Torhüter gefoult wurde. Den Schlusspunkt setzten verdientermaßen wiederum die Gäste zum 2:6 Endstand ebenfalls per Foulelfmeter.