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Das
letzte Punktspiel im ausgehenden Kalenderjahr war
gleichzeitig bereits das erste Spiel der Rückrunde. Als
Gegner empfingen die Plastener die Loitzer Eintracht. Im
Hinspiel hatte der MSV eine seiner schlechtesten
Saisonleistungen abgeliefert. Mit der Einstellung, dass
sich dies nicht wiederholen sollte, ging man in die
Partie. Die erste Halbzeit bereitete den Plastener
Anhängern auch durchaus Freude. Engagiert und laufstark
diktierte man das Geschehen. Bereits nach 8 Minuten
führte eine Kombination der beiden ältesten Spieler zum
Torerfolg. Nach Flanke von Matthias Sedlak stand
Mannschaftskapitän Norbert Beltzer goldrichtig und
köpfte unhaltbar ein. Eine Viertelstunde später wurden
die Gastgeber erneut über die rechte Seite gefährlich.
Die Eingabe von Härtel konnte der Gästekeeper nicht weit
genug abwehren, so dass Torsten Hagenow mit einem
Flachschuss auf 2:0 erhöhen konnte. Zu diesem Zeitpunkt
war das Ergebnis völlig korrekt, und die Loitzer mussten
zufrieden sein, dass sie bis zur Pause nicht deutlicher
in Rückstand gerieten.
Wer
nun aber glaubte, dass das Resultat dem MSV Sicherheit
für den 2. Spielabschnitt verleihen würde, sah sich
getäuscht. Schon nach den ersten Aktionen ging der
Spielfaden völlig verloren, und die Gäste gewannen immer
mehr Spielanteile zurück. Als in der 65. Minute ein
leichtfertiger Ballverlust im Aufbauspiel den
Anschlusstreffer für die Loitzer einleitete, war es mit
der Souveränität der Heimelf ganz und gar vorbei.
Fehlpässe, schlechtes Zweikampfverhalten sowie unnötige
Fouls ließen überhaupt keinen Spielfluss in den eigenen
Reihen mehr entstehen. Glücklicher Weise verstanden die
Peenestädter es nicht, daraus das entsprechende Kapital
zu schlagen. Unkonzentriert und überhastet vergaben sie
eine ganze Reihe von guten Möglichkeiten. So kam es,
dass kurz vor Schluss Günter Girrleit, völlig alleine
auf den Torwart zulaufend, die Gelegenheit hatte, das
erlösende 3. Tor für den MSV zu erzielen. Der Versuch
den Torwart zu tunneln scheiterte allerdings kläglich.
So mussten die Plastener, bis die Nachspielzeit
abgelaufen war, um den Sieg zittern. Letztendlich hatte
man dieses Mal das Glück auf seiner Seite und beendete
damit das Kalenderjahr mit einem Sieg.
Die
erreichten 14 Punkte sind für den MSV ein durchaus
respektables Ergebnis. Am Erfreulichsten aber war die
Entwicklung hinsichtlich der Spielbeteiligung. Nur im
allerersten Spiel in Loitz musste der Trainer darum
bangen, dass die Mannschaft vollzählig auflaufen kann.
Danach waren in den Begegnungen immer genügend
Auswechselmöglichkeiten vorhanden. Wie gut der
Zusammenhalt momentan in der Truppe ist, zeigt auch die
Tatsache, dass man sich nach der letzten Partie spontan
zu einer kleinen Abschlussveranstaltung zusammenfand.
Also
Männer, weiter so! |