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Punktspiel-Verbandsliga MVP
20.10.2007 15.00 Uhr im Müritzstadion
SV Waren 09- Malchower SV 1:1(1:0)

Aufstellung:
Stefan Metelmann
Christoph Knöll - Jens Buschke - Toralf Schult - Nico Schwerin
Jens Aepinus - David Schawaller - Michael Kaul - Stefan Haase
Guido Timper - Sebastian Döscher
Auswechlungen:
74.min. Tobias Reichau für Stefan Haase
83.min. Andy Purlinski für Sebastian Döscher

Torfolge:
1:0 38.min. Sebastian Döscher
1:1 72.min. Ronny Müller

Aufstellung Malchower SV:
Kracht, Knüppel, Senkpiehl, Feyerabend, Steinhäuser, Kalkavan, Röpcke, Bullerjahn, Hopp, Kostyc, Adamski, Neumann, Müller

Spielbericht:
Derby endete 1:1 Unentschieden

Bei idealen Wetter- und Platzbedingungen fanden trotz vieler Veranstaltungen in der Region (z.B. HANSA-SCHALKE,Eröffnung Rügenbrücke, usw.)über 800 Zuschauer den Weg in das Müritzstadion um das Derby der Rivalen des Müritzkreises zu sehen. Die Zuschauer brauchten ihren Besuch nicht zu bereuen, denn es war ein gutklassiges Verbandsligaspiel mit einem letztlich gerechten Ergebnis. Dabei gehörte die erste Halbzeit komplett dem SV Waren 09. Sie begannen auch sofort wie die "Feuerwehr" und erarbeiteten sich in den ersten sieben Minuten gleich drei große Möglichkeiten in Führung zu gehen. Die klarste hatte der sehr spiel- und lauffreudige Sebastian Döscher, als er mit Ball am Fuß in Richtung Kracht-Tor marschierte und scharf aus ca. 8 Metern auf das kurze Eck zielte. Der Torhüter klärte jedoch mit einem guten Reflex zur Ecke. Weiter ging es Richtung Gästetor. In der 14. Minute ging Jens Aepinus über die rechte Seite, schlug einen scharfen Ball vor das Tor, den der Torhüter wiederum zur Ecke lenken konnte. Die Warener waren zu der Zeit überlegen und das Führungstor war nur eine Frage der Zeit. In der 38. Minute war es dann soweit. Der in der Defensive sehr stark spielende Toralf Schult erkämpfte sich bei einem Zweikampf mit Sören Neumann in der eigenen Hälfte den Ball, lief 30... 40 Meter durch das Mittelfeld. Der Ball gelangte zu Sebastian Döscher, der mit seinem platzierten Schuß aus ca. 13 Metern dem Torhüter keine Chance ließ und zur verdienten Führung einschoß. In der 42. Minute hatte dann Stefan Haase gleich noch die Möglichkeit die Führung auszubauen, sein Schuß aus 16 Metern, nach Rückpass von Guido Timper, ging knapp über die Querlatte. Der kaum zu stellende Sebastian Döscher wurde dann in der 45. Minute 18 Meter vor dem Gästetor gefoult, der Freistoß war dann die letzte Aktion vor der Pause. Nach dem Wechsel kam Malchow mit einer offensiveren Einstellung auf den Platz. Das Mittelfeld der Gäste versuchte den eingewechselten Torjäger Ronny Müller ins Spiel zu bringen. Gefährlich wurde es im Strafraum bei Standards die der 2,07 Meter große Sören Neumann auf seine Mitspieler verlängern sollte. Die Warener Abwehr hatte sich darauf jedoch gut eingestellt und speziell Guido Timper und Toralf Schult klärten im oberen Bereich per Kopf. Kapitän Jens Buschke, nach seiner Verletzung wieder dabei, ordnete die Abwehr, so dass Malchow zunächst keine nennenswerten Chancen hatte. In der 72. Minute passierte dann doch eine Unachtsamkeit auf der rechten Warener Abwehrseite, als Sören Neumann mit Ball zur Grundlinie marschierte, sein Querpass Müller erreichte und er keine Mühe hatte den Ball zum 1:1 Ausgleich einzuschieben. In der 90. Minute kam dann noch mal Hektik auf, als David Schawaller mit Ball am Fuß in den Strafraum eindrang und unfair attakiert wurde. Er kam zwar noch mit letzter Kraft zum Torschuß, der Schiedsrichter hätte im Nachhinein Freistoß vor der 16m-Linie pfeiffen müssen, was er jedoch nicht tat. Andererseits pfiff er in manchen Situationen zu kleinlich. Bei seinen Entscheidungen fehlte ihm teilweise die Objektivität, denn die Auslegung war oftmals sehr einseitig. Warum er Röpckes Unsportlichkeit, Foul ohne Ball, großzügig übersehen hat, wird wohl auch sein Geheimnis bleiben.
Nach dem Abpfiff waren sich jedoch beide Parteien einig: Ein gutklassiges, anständiges Verbandsligaspiel mit einem gerechten Ergebnis, wobei der SV Waren 09 in der ersten Halbzeit aus der Überlegenheit mehr hätte machen müssen.

Fotos: Remo Drühl(die ersten 5) und Frank Bauer(die Restlichen)