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11. Spieltag Verbandsliga MV
So. 28.10.2007 / 14:00 Uhr / Lamprechtshagen
Sievershäger SV - SV Waren 09 1:3 (1:1)

Warener Aufstellung
Stefan Metelmann
Christoph Knöll - Jens Buschke - Nico Schwerin
Toralf Schult - Michael Kaul
Jens Aepinus (65. Andy Purlinski) - David Schawaller - Stefan Haase (87. Tobias Reichau)
Sebastian Döscher (90. Björn Henning) - Guido Timper
Sievershagen: Pollex, Weidner, Adler , Wiencke, Sohns, Dahlmann, Matz, Scherf, Lüth, Brose, Runge, eingewechselt: Grünberg, Neubert, Lantzow

Torfolge:
0:1 11. Guido Timper
1:1 20. Scherf (Foulelfmeter)
1:2 86. Guido Timper
1:3 87. Sebastian Döscher

Schwer erkämpfter aber verdienter Sieg

Engagiert begannen die Warener bei kühlem Sonnenwetter mit dem Wind im Rücken das Spiel. Nach einer kurzen Abtastphase ging es dann eine ganze Weile nur in Richtung Sievershäger Tor. Als Guido Timper ein Missverständnis zwischen Torwart und einem Verteidiger ausnutzte, indem er in einen Pass spritzte, den Torwart ausspielte und aus spitzem Winkel das 1:0 für die Gäste erzielte, wurde die Überlegenheit der Warener noch größer. Die wenigen Vorwärtsbewegungen des Gastgebers endeten spätestens beim sehr umsichtig agierenden Abwehrchef Jens Buschke. In der 14. Minute sprintete Sebastian Döscher in seiner unnachahmlichen Weise allein auf den Sievershäger Torwart zu. Ein Verteidiger wusste sich nur noch zu helfen, indem er den Warener Stürmer festhielt. Leider sah Schiri Semrau diese Aktion nicht, er ließ weiterspielen. Den Zorn der mitgereisten Warener zog sich der Unparteiische dann in der 20. Minute endgültig zu, als er nach einer Kopfballabwehr vom langen Guido Timper im eigenen Strafraum ohne angezogenen Ellenbogen auf den Elfmeterpunkt zeigte. Die Gastgeber ließen sich die Chance nicht nehmen und verwandelten unhaltbar für Stefan Metelmann.

Plötzlich gab es einen Bruch im Warener Spiel. Nichts ging mehr. Vor allem dem Pechvogel Guido Timper schien die unglückliche Szene nicht aus dem Kopf zu gehen. Er agierte fortan ziemlich verunsichert. Der tiefe Boden tat sein Übriges, so dass bis zur Pause auf beiden Seiten keine gelungenen Spielzüge mehr zu verzeichnen waren.

André Schröder kam schon fünf Minuten vor Wiederanpfiff aus der Kabine. Die Ansprache war wohl knapp aber deutlich, denn seine Jungs begannen mit neuem Elan. Nach einem Einwurf von Toralf Schult brachte Guido Timper nicht genug Druck hinter den Kopfball(48.) im Fünfmeterraum. Den zurückspringenden Ball bekam er nicht mehr unter Kontrolle. Dann war gleich zweimal ein großes Gewühl im Sievershäger Strafraum (53., 54.). Der Ball springt von einem Spieler der Massenansammlung zum anderen. Zu allem Überfluss stand Giudo Timper bei einen Schuss im Weg, konnte aber auf Grund der Nähe nicht mehr reagieren.

Auch der Gastgeber hatte jetzt seine Chance. Nach einem Freistoß knallte der Ball an die Latte, Glück für Stefan Metelmann, der keine Chance gehabt hätte. Dann drehten die Warener aber noch einmal richtig auf. Chancen am laufenden Band wurden erspielt. David Schawaller mit starkem Antritt Richtung Sechzehner(70.) spielte auf Guido Timper, der auf den freistehenden Sebastian Döscher weiterleitete. Der Torwart parierte seinen Schuss. Eine Minute später legte Guido Timper auf Michael Kaul, dessen 18-Meter-Schuss den Kasten verfehlte. Das gleiche Spiel gab es dann in der 73. Minute noch einmal. Wieder nutzte David Schawaller seine Antrittsschnelligkeit und Übersicht und spielte den erneut im Strafraum freistehenden Sebastian Döscher glänzend an. Leider verzog der Youngster, der dann immer häufiger steil geschickt wurde. In der 83. und 85. Minute lief er jeweils allein auf den Torwart zu, konnte ihn aber nicht bezwingen. Er wird sich am meisten gefreut haben, als der nächste Angriffszug über die linke Seite doch noch das Tor brachte. Stefan Haase sprintete zur Grundlinie und legte auf den völlig freistehenden Guido Timper zurück, der keine Mühe hatte den Ball ins leere Tor zu schieben. Belohnt wurde der fleißige Sebastian Döscher dann doch noch. Christoph Knöll drang energisch in den Strafraum ein und spielte im rechten Moment auf Sebastian Döscher, der diesmal mit einem Schuss ins kurze Eck das Tor zum endgültigen Sieg erzielte.