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Warener Müritzstadion 21.04.2007 / 15:00 Uhr
SV Waren 09 - FSV 1919 Malchin

Das Spiel wird präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Warener Aufstellung
Andreas Haase
Christian Senkpiehl - Rene Drabner - Nico Schwerin
Marcel Störr (80. Stephan Pomorin)
Mirko Löper - Michael Kaul - Guido Timper - Stefan Haase
Ronny Strübing (87. Björn Henning)- Jens Buschke
Torfolge: Realvideos bitte anklicken!
1:0 8. Ronny Strübing
2:0 70. Ronny Strübing
3:0 72. Ronny Strübing
4:0 78. Nico Schwerin
5:0 90. Jens Buschke
Malchin: Großmann, Hewelt (38. Wojanowski), Plagens, Werner (77. Neugebauer), Knöll, Nethling, Lemcke (85. Barß), Schlüter, Godfrey, Wagenknecht, Schawaller

K.O.-Schlag für die Gäste durch Ronny Strübing

Die erste erfolgversprechende Aktion brachte gleich das 1:0 für die Warener. Stefan Haase setzte sich schön am Fünfmeterraum gegen zwei Gegenspieler durch und legte für den am Fünfereck wartenden Ronny Strübing auf, dessen Schuss im Netz zappelte. Wer jetzt gedacht hatte, das Spiel wird so seinen Lauf nehmen, sah sich zunächst getäuscht. Die Malchiner machten sich sofort auf die Verfolgungsjagd und in der 16. Minute übersprintete der junge Schawaller den Warener Routinier René Drabner, der im letzten Moment den Malchiner Stürmer aber am Torschuss hindern konnte.

Viele Abspielfehler auf beiden Seiten verhinderten in der Folgezeit ein konstruktives Aufbauspiel. Chancen ergaben sich meist durch Einzelaktionen. So hob Ronny Strübing den Ball über den letzten Malchiner Abwehrspieler Nethling(21.). Der fällte den Torschützen und sah die gelbe Karte. Dann sprang Guido Timper mit dem Kopf höher als Großmann mit ausgestreckten Händen, der Ball fand leider nur den Weg über die Querlatte. Kurz vor der Pause hatte Schawaller noch einmal eine Schusschance 18 Metern vor dem Tor. Der Ball strich am langen Pfosten vorbei. Die knappe Führung hielt bis zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel hätte Jens Buschke (48.) den Sack zubinden können. Allein auf Großmann zulaufend konnte er nicht verwandeln. Die Malchiner witterten jetzt Morgenluft und drückten mit aller Macht auf den Ausgleich, ohne jedoch zwingende Torchancen herausarbeiten zu können. Das Spiel wurde härter, es wurden viele gelbe Karten auf beiden Seiten verteilt. Die Qualität litt in dieser Phase deutlich.

In die stärkste Malchiner Phase hinein setzte Ronny Strübing einen herrlichen Konter. Er schnappte sich den Ball tief in der eigenen Hälfte und überlief die total aufgerückte Malchiner Abwehr und überwand Großmann mit einem straffen Flachschuss. Jetzt war der Bann gebrochen. Es spielte nur noch der SV Waren 09. Zwei Minuten nach dem zweiten Tor spielte Ronny Strübing seine Gegenspieler am Fünfer aus und traf zum 3:0 ins lange Eck. Weitere sechs Minuten später holte Nico Schwerin einen echten Hammer raus. Aus dreißig Metern knallte er den Ball in den Dreiangel zu 4:0. Den Schlusspunkt auf die jetzt befreit und souverän aufspielenden Warener setzte der Mannschaftskapitän Jens Buschke. Christian Senkpiehl flankte von rechts quer auf die linke Seite. Dort legte Guido Timper auf Jens Buschke zurück, der per Drehschuss zum Endstand einschoss. Stefan Haase versäumte es, in der Nachspielzeit noch einen draufzulegen. Er verzog freistehend.

Insgesamt ein verdieneter Warener Erfolg, wenn auch die Malchiner in der Mitte der zweiten Halbzeit zeitweise ein Übergewicht erzielen konnten. Vor allem der dreifache Torschütze fiel durch eine konsequente Chancenausnutzung auf. Weitere Warener Treffer wären dann auch des guten zu viel gewesen. So konnten die zahlreichen Zuschauer, soweit sie Warener Anhänger waren, zufrieden nach Hause gehen. Einen Pflichspielsieg mit fünf Toren Unterschied haben sie lange nicht mehr gesehen.
Vorbericht:

Viele Warener Fußballspieler und -fans haben sich nach dem letzten Sieg in Rostock sicher darauf gefreut, endlich mal wieder auf den fünften Tabellenplatz vorzurücken. Denkste! Die Malchiner besiegten am Sonntag in Wismar den dortigen FC Anker mit 2:1 Toren. Einen deutlicheren Beweis der Leistungsstärke unseres heutigen Gegners hätte es kaum geben können. Unsere Nachbarn stehen also nicht zu unrecht dort oben in der Tabelle und kommen sicherlich nicht an die Müritz, um die Punkte kampflos abzugeben. Außerdem steht noch die Revanche aus dem Hinspiel an. Siegten die Warener seinerzeit doch mit dem “Aushilfstrainer” André Schröder in Malchin überraschend souverän mit 2:0 Toren.
Mittlerweile heißt das Trainerduo André Schröder und Thomas Vierow. Beide haben es verstanden nach anfänglichen Schwierigkeiten das Team neu zu formen und wieder eine eingeschworene Gemeinschaft zu bilden. Der Lohn für die fleißige, gemeinsame Arbeit folgte auf dem Fuß. Ein überzeugendes 3:0 in Lübz, ein erkämpftes 2:1 gegen Sievershagen und ein erspieltes 3:1 in Rostock(Gegentor erst in der letzten Minute) waren Ausdruck des gestiegenen Selbstbewusstseins in der Mannschaft und darum herum.
Beide Mannschaften sind also gerüstet für das Derby. Gute Voraussetzungen für ein hoffentlich spannendes und gutklassiges Spiel.