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So. 25. März 2007 / Lübz
SV Waren 09 - Sievershäger SV 2:1 (0:0)

Warener Aufstellung
Andreas Haase
René Drabner
Christian Senkpiehl - Marcel Störr - Nico Schwerin
Michael Kaul - Guido Timper - Mirko Löper - Stefan Haase
Jens Buschke (88. Sebastian Döscher) - Ronny Strübing (92. Daniel Reichau)
Sievershagen: Dahlmann, Ebert, Schulz, Weidner, Adler, Vick, Kirschnick, Ruth, Grünberg, Schlensog (74. Hahn), Petrik

Torfolge:
0:1 51. Tobias Kirschnick
1:1 71. Nico Schwerin (Foulelfmeter)
2:1 80. Guido Timper

Schiedsrichter: Hübner (Güstrow), Lüdeking (Güstrow), Ziege (Teltzow)

Über den Kampf zum Sieg

Die Fans von der Brigade 06 hatten diesmal einen richtigen Grund zum Feiern und die Mannschaft, inklusive des auf Krücken anwesenden Andy Purlinski, genoss das Bad in der Menge nach dem Spiel. Sie hatten es sich redlich verdient.

Das gepflegte Kurzpassspiel konnte aber keine der beiden Mannschaften zeigen. In der ersten Halbzeit neutralisierten sich die Mannschaften zumeist, wobei dem SV Waren 09 zwei Tore aberkannt wurden. Gleich nach drei Minuten legte Christian Senkpiehl gekonnt auf Guido Timper, der aus fünf Metern den Ball im Tor unterbrachte. Abseits!??? Die Tribünensicht sah anders aus, der Schiedsrichter entscheidet allerdings in Sekundenbruchteilen. Die nächste Chance geht wieder auf das Konto von 09. Ronny Strübing schlägt einen langen Pass in die Spitze, Guido Timper taucht erneut dort auf und der Sievershäger Torwart kann sich gegen den Schuß des langen Warener auszeichnen. Nach einer Ecke (21.) legt Chistian Senkpiehl diesmal auf Stefan Haase. Der spitzelt den Ball ins Tor. Wieder ein Pfiff des Schiris. Angeblich hat sich Christian Senkpiehl aufgelehnt. Die Einheimischen sahen das natürlich anders. Gesprächsbedarf brachte der Pfiff allemal. Bevor die Sievershäger sich ihre erste Chance (32.) erarbeiteten, hätte Ronny Strübing aus 6 Metern per Kopf die Warener Führung erzielen können(28.). Eine gefühlvolle Flanke von Stefan Haase köpfte er nicht präzise genug. Der Torwart konnte halten. In der schon erwähnten 32. Minute bewahrte Andreas Haase 09 vor dem Rückstand. Nach einem Freistoß, René Drabner senste den auf das Tor zustebenden Vick in letzter Sekunde vor dem Strafraum regelrecht um, kam Silvio Schulz im Sechzehner frei zum Schuss. Die Parade vom Warener Torwart war sehenswert. Kurz vor dem Pausenpfiff stockte den Warener Anhängern noch einaml der Atem. Vick wurde im Warner Strafraum hart attackiert. Schiedsrichter Hübner ließ weiterspielen und pfiff kurz danach zum Pausentee.

Nach der Pause wollte 09 endlich die Entscheidung erzwingen. So schickte erneut Ronny Strübing aus der Tiefe des Raumes seinen Mannschaftskollegen Michael Kaul, der nach mehrwöchiger Verletzungspause einen guten Einstand bot, in Richtung gegnerisches Tor. Allein auf den Torwart zulaufend verließ dem Michael der Mut. Anstatt das Ding allein zu machen, wollte er dem mitlaufenden Mirko Löper auflegen, der Pass misslang allerdings völlig. Unzufriedenheit machte sich auf den Rängen breit, zumal fast im Gegenzug ein Freistoß der Sievershäger die Führung brachte. Tobias Kirschnick zog fünf Meter hinter dem Strafraumeck direkt auf's Tor. Den von Christian Senkpiehl abgefälschten Ball konnte Andreas Haase nicht erreichen. Die Führung für die Gäste war zu diesem Zeitpunkt recht glücklich.

Nach zehn Minuten Unsicherheit wachten die Warener aber endlich auf. Jetzt ging es mit einer Ausnahme nur noch Richtung Sievershäger Tor. Als Jens Buschke im Strafraum in die Zange genommen wurde, musste Schiedsrichter Hübner auf den ominösen Punkt zeigen. Nico Schwerin ließ sich die Chance nicht nehmen. Zwei Minuten später hätte Ronny Strübing die Führung erzielen können. Sein Kopfball im Fünfmeterraum nach Flanke von Nico Schwerin hätte eigentlich im Netz zappeln müssen. Vorbei! Und hätte Andreas Haase mit einer "Weltklasseparade" nach einem Kopfball aus drei Metern Entfernung den Kopfball von Sebastian Ebert nicht pariert, die Warener wären um den Lohn ihrer Bemühungen gebracht worden. Unbändiger Kampfgeist unterstützt von den jetzt wieder aufgewachten Anhängern brachte Guido Timper nach Steilpass völlig frei vor Dahlmann. Ganz cool versenkte der derzeitige Warener Spielmacher, der sowohl vorn als auch hinten wichtige Arbeit leistet, zum verdienten Warener Heimsieg.

In den letzten zehn Minuten hatte nur noch 09 Chancen. Jens Buschke (84.) nach Pass von Guido Timper, Nico Schwerin (87.) aus 25 Metern Entfernung oder Stefan Haase (90.) nach schönem Querpass von Sebastian Döscher hatten die Gelegenheit, die Führung auszubauen. Nach vier Minuten über der Zeit pfiff Schiedsrichter Hübner zur Freude der Warener Anhänger endlich ab.

Fazit: Die Moral in der Truppe stimmt. Spielerisch gibt es sicherlich noch Einiges zu verbessern.