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16. Spieltag / 06. April 2008 / 11.00 Uhr


FFV Neubrandenburg II - SV Waren 09 4 : 1 ( 1 : 0 )


Warener Aufstellung :
Annika Paeth
Wibke Wawerek - Cindy Beitz - Katrin Zilz
Anne Krenzel
Lisa Barner - Sabrina Genz - Claudia Perleberg - Martina Genz
Susanne Baranowski - Lisa Sommerfeld
Torfolge:
1 : 0 ( 20. min )
2 : 0 ( 57. min )
3 : 0 ( 60. min )
3 : 1 ( 68. min ) Susanne Baranowski
4 : 1 ( 79. min )

Schiedsrichter: Stübner (Penzlin)
Zuschauer: 25

Schlechte Voraussetzung – verdiente Niederlage

Unter so ungünstige Voraussetzungen waren die Frauen des SV Waren 09 noch nicht zu einem Punktspiel in der Saison 2007/2008 angetreten. Nach Ausfällen durch einige Langzeitverletzte und kurzfristiger Ausfälle durch Magen-Darm-Grippe war der Kader für das Auswärtsspiel auf genau 11 Spielerinnen geschrumpft. Die Damen die noch im Kader waren, haben zwar 4:1 verloren, doch mit welchem Willen sie zu Werke gingen ist sehenswert gewesen. Einen Punkt wollte man aus Neubrandenburg mit an die Müritz nehmen.

Dieses Unterfangen ging am Anfang auch recht gut auf. In der 3.min hatte Claudia Perleberg die erste Chance im Spiel. Nach einer Unstimmigkeit in der Hintermannschaft des FFV kam Claudia aus 8 m zur Möglichkeit zum Führungstreffer. Leider ging der Ball knapp am Tor vorbei. Nur 4 min später wurde mit einem Pass in den Rücken die gesamte Warener Abwehr überrascht. Doch glücklicherweise schoss die FFV Spielerin den Ball aus 18m übers Tor. Susanne Baranowski versuchte es in der 9. min mit einem Distanzschuß. Aber die Torfrau der Neubrandenburgerinnen hatte mit diesem Ball wenig Probleme. Annika Paeth im Tor des SV Waren 09 konnte sich in der 15. min mit einer tollen Parade auszeichnen. Sie lenkte einen Versuch des FFV gerade noch über die Latte. Doch der Druck der Heimmannschaft wurde immer stärker. Trotzdem fiel in der 20. min der etwas überraschende Führungstreffer für die Platzherren: Annika Paeth lenkte den Fernschuss gegen die Latte. Den abgeprallten Ball versenkte die Stürmerin des FFV unhaltbar aus 6m in die Maschen. Vorausgegangen war ein Fehler in der Hintermannschaft des SV Waren. Diese hätte bei besserer Klärung des Balles dieses 1:0 verhindern können.

In der 2. Hälfte stürmten die Neubrandenburgerinnen immer wieder in die Warener Hälfte. Wieder einmal konnte sich Annika Paeth im Warener Gehäuse nach einem Versuch aus 16 m auszeichnen. Nur fünf Minuten später hätte die Heimmannschaft das Ergebnis erhöhen können. Aber nach einer Flanke ging der Kopfball, zum Glück der Warenerinnen, übers Tor. Kaum war dieser Angriff abgewehrt, ging es auch schon weiter. Mit einem Fernschuss aus gut 25 m war Annika Paeth aber an diesem Tag nicht zu bezwingen. Das 2:0 in der 57. min nach einem Pass in die Tiefe war die logische Folge. Es begann die 60. min. Als sich eine FFV Spielerin auf der rechten Seite durchsetzte und allein auf das Warener Tor zu lief, dachten schon viele an das folgende 3:0. Doch mit einem super Reflex wehrte Annika diesen Ball aus 8 m ab. Leider konnte sie diese scharf geschossenen Ball nicht festhalten. Und so war es für die mitgelaufene Neubrandenburgerin ein Leichtes, dieses Ball zum 3:0 zu versenken. Claudia Perleberg rettete in der 65. min mit dem Kopf vor einer einschussbereiten FFV Spielerin.

Susanne Baranowski setzte sich in der 68. min schön gegen zwei Gegner durch. Lief auf Tor zu und erzielte den verdienten Anschlusstreffer. Nun kamen die Damen von der Müritz wieder etwas besser ins Spiel. Sabrina Genz spitzelt den Ball an der Abwehr und an der Torfrau des FFV vorbei. Leider kommt Lisa Barner nicht mehr an diese Ball heran. Sonst wäre das das sichere 3:2 gewesen. Mit einem weiteren Versuch in der 77. min versuchte es Claudia Perleberg aus 20 m die Torfrau zu überwinden. Leider ging auch diesen Unternehmen nicht auf. Die letzte Möglichkeit das Ergebnis noch etwas positiver zu gestalten, hatte Cindy Beitz mit einem Freistoss aus 35 m. Jedoch blieb es auch hier bei einem Versuch. Den Schlusspunkt in dieser Partie setzten dann wieder die Damen des FFV. In der 79. min ein Konter der Platzherren. Und aus 16 m erzielten die Neubrandenburgerinnen das 4:1. Das Spiel war gelaufen. Die Kräfte der Warener waren auch aufgebraucht. Denn wenn man 90 min mit teilweise erkrankten Spielerinnen immer alles gibt, dann sind die Kraftreserven irgendwann aufgebraucht.
Das Ergebnis ist sicherlich etwas zu hoch ausgefallen, aber verdient war es auf jeden Fall.

Die moralischen Sieger waren jedoch wir. Denn wer mit erkrankten Spielrinnen zu so einer Leistung fähig ist, braucht sich für diese Niederlage nicht zu schämen!