Sonntag, den 28.10.2007/14:00 Uhr/Verbandsliga Frauen - 9. Spieltag
SV Waren 09 - Anker Wismar 3:0 (2:0) |
Aufstellung:
Claudia Perleberg
Janine Panschenko - Katrin Zilz - Wibke Wawerek
Cindy Beitz
Anne Krenzel - Anica Lekat - Sabrina Genz - Martina Genz
Lisa Barner - Anika Bernitt |
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Spielbericht:
(HK)
Auf die Erfolgsspur zurück gekehrt!
Was lange wehrt wird endlich gut! So könnte man das Spiel gegen den FC Anker Wismar auf den Punkt bringen.
Eine völlig veränderte Mannschaft des SV Waren 09 präsentierte sich am Sonntagnachmittag im Müritzstadion in Waren.
Der unbedingte Willen dieses Spiel gegen den FC Anker Wismar gewinnen zu wollen, war von der ersten Minute an klar erkennbar.
Schon im Spielaufbau wurde der Gast gestört. Zweikämpfe wurden angenommen und meistens auch gewonnen. Wismar konnte sich kaum befreien. Und Gefahr vor dem eigenen Strafraum war in den ersten 45 Minuten nicht vorhanden. Zu gut stand die Abwehr der Müritzerinnen.
Stellenweise rückte die Torfrau Claudia Perleberg bis zur Mitte auf, weil sie einfach nichts zu tun hatte. Aber der Reihe nach.
Die erste Chance im Spiel hatte M. Genz mit einem Distanzschuss aus 12 m. Doch noch war das Zielrohr nicht richtig justiert.
Schon eine Minute später hätte Cindy Beitz nach einem schönen Solo den Führungstreffer erzielen können. Doch leider blieb es auch hier bei einem Versuch.
Als Anne Krenzel in der 15. Minute auf halb rechter Position gefoult wurde, legte sich Cindy Beitz den Ball zurecht. Sie spielte die Kugel hoch in den Strafraum.
Sabrina Genz schaltete am schnellsten und beförderte den Ball zum viel umjubelten 1:0 in die Maschen.
Immer wieder versuchten die Platzherren die Frauen aus Wismar in die eigene Hälfte zu drängen.
Doch es dauerte bis zur 39 Minute als Cindy Beitz ihr Herz in beide Hände nahm, und aus gut 20 m flach in kurze Eck einschob.
Zu diesem Zeitpunkt hätten sich die Gäste über einen höheren Rückstand nicht beschweren können.
Lisa Barner und Anika Bernitt hätten in der 42. Minute das Ergebnis vor der Pause noch deutlicher gestalten müssen. Doch im Abschluss war man noch etwas zu unkonzentriert.
Die letzte Aktion in der 1. Halbzeit hatte natürlich wieder der SV Waren 09.
Anne Krenzel erkämpfte sich den Ball an der Mittellinie, setzte dann zu einem Sololauf an, und versuchte auch die Torfrau aus Wismar mit einem Fernschuss von der Strafraumgrenze zu überwinden. Doch die Kraft fehlte, um einen konzentrierten Abschluss durchzuführen. So ging der Schuss knapp am Tor vorbei.
Mit einer 2:0 Führung ging es in die Halbzeit.
Auch wenn das Spiel in der ersten Hälfte sehr Kräfte zehrend war, kann man mit dem Spiel zwischen der 46. und 60 Minute nicht zufrieden sein.
Stellenweise gab man das Spiel im Mittelfeld aus der Hand. Und so kam Der Gast etwas besser ins Spiel.
Nach einer Unstimmigkeit in der Abwehr, konnte eine Spielerin aus Wismar den Ball aus 18 m auf das Tor schießen. Doch es blieb auch hier bei einem Versuch.
Es lief bereits die 60. Minute. Vielleicht war es dass, was die Heimmannschaft brauchte.
Denn jetzt lief das Spiel der Warenerinnen wieder besser.
Anne Krenzel versuchte es immer wieder aus der Distanz. Doch entweder hielt die Torfrau aus Wismar die Bälle, oder die Versuche gingen übers Tor.
Das schönste Tor des Tages hätte fast Sabrina Genz erzielt. Doch ihr Schuss aus 20 m, ging äußerst knapp am rechten oberen Winkel vorbei.
Wenn es schon nicht mit Gewalt geht, dann eben mit Auge! Das muss sich auch Lisa Barner in der 65. Minute gedacht haben. Nach einer Einzelleistung schob sie fast von der Grundlinie den Ball ins lange Eck ein.
Das war die Entscheidung in diesem Spiel.
Anica Lekat versuchte es in der 82. Minute noch einmal. Aber auch hier hielt die Torfrau der Gäste den Ball sicher fest.
Als Fazit zu diesem Spiel kann man nur sagen, dass es ein völlig verdienter Sieg war.
Am Ende das Ergebnis etwas deutlicher ausfallen hätte können, wenn nicht sogar müssen. Alle Mannschaftsteile haben eine geschlossene Leistung gezeigt.
Es ist auch ein Sieg der Moral. Nach 6 verlorenen Spielen in Folge, hat die Mannschaft bewiesen, dass sie das Siegen nicht verlernt hat.
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