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So. 16.03.2008 / 11:00 Uhr / Warener Müritzstadion
SV Waren 09 - FFV Neubrandenburg II 1:3 (1:1)

Warener Aufstellung
Annika Paeth
Katrin Zilz - Cindy Beitz - Martina Genz
Anne Krenzel
Lisa Barner (57. Malena Wiechers) - Anica Lekat - Sabrina Genz - Claudia Perleberg
Susanne Baranowski - Anika Bernitt (83. Lisa Sommerfeld)
Neubrandenburg: Uhlig, Heiland, Böttcher, Stephanie Buck, Biernath, Juliane Buck, Uteß, Cziborra (60. Blehk), Wagner, Engelhard, Spangenberg

Schiedsrichter: Hanck (Neustrelitz)

Torfolge:
1:0 15. Katrin Zilz
1:1 37. Franziska Spangenberg
1:2 48. Juliane Buck
1:3 50. Franziska Spangenberg


Finaleinzug knapp verpasst!

Der Traum vom Finale im Landespokal ist vorbei! Trotz einer guten Leistung ist die Frauenmannschaft des SV Waren 09 an der zweiten Vertretung vom FFV Neubrandenburg gescheitert.
Die Gastgeber hatten sich an diesem Sonntag viel vorgenommen. Von der ersten Minute an, wollte man die Gäste beim Spielaufbau stören. Was eigentlich auch recht gut gelang. Doch die erste Möglichkeit zum Führungstreffer hatte der FFV. In der 10. min prüften die Neubrandenburgerinnen Annika Paeth im Warener Tor mit einem Fernschuss. Im Nachfassen konnte diese Chance aber vereitelt werden. Als Katrin Zilz in der 15. min einfach mal den Ball in Richtung Tor brachte und eine Gästespielerin den Ball unhaltbar ins eigene Tor lenkte, stand es zur Freude der Platzherren 1:0. Es entwickelte sich nun ein offenes Spiel. Doch von Minute zu Minute kamen die Gäste besser ins Spiel. Immer wieder versuchten sie es aus der Distanz. Doch Annika Paeth konnte immer wieder klären. In der 37. min dann doch der Ausgleich. Eine Neubrandenburgerin zog aus 25 Metern ab, und Annika Paeth verschätzte sich total. So dass der Ball zum 1:1 einschlug.

Die ersten 4 Minuten der zweiten Hälfte sollten schnell vergessen werden. Mit dem ersten Angriff der Gäste wiederholte sich der Spielzug der zum Ausgleich geführt hatte. Zum Entsetzen der zahlreich erschienen Zuschauer stand es 1:2. Nur eine Minute später verlor Katrin Zilz den Ball in Höhe der Mittellinie. Und da die gesamte Hintermannschaft des SV Waren 09 aufgerückt war, hatten die Gäste leichtes Spiel. Es stand 1:3. Doch die Frauen von der Müritz gaben sich nicht auf. Sie versuchten jederzeit den Rückstand zu verringern. Es waren auch noch einige Möglichkeiten vorhanden. Claudia Perleberg versucht es in der 75. min mit einem Fernschuss. Der Ball konnte von der Neubrandenburger Hintermannschaft nur nach vorn abgewehrt werden. Susanne Baranowski versuchte es mit einem Nachschuss. Doch auch der ging knapp am Gehäuse der Viertorestädter vorbei.

Nach einer flachen Eingabe von Claudia Perleberg versuchte es Sabrina Genz aus 3 m noch einmal brasilianisch mit der Hacke. Leider wurde sie für diese Aktion nicht belohnt. Aber auch die Gäste hatten weitere Chancen. Doch Annika Paeth zeigte nun, dass sie ihre Patzer gut verdaut hatte. Sie machte so manche Möglichkeit des FFV zunichte. Leider reichte es an diesem Tage nicht, um den FFV in die Knie zu zwingen.

Obwohl es eine Niederlage durch eigene individuelle Fehler gab, war der Sieg der Gäste nicht unverdient. Trotzdem sollte man dem Team des SV Waren 09 ein Kompliment für die gezeigte Leistung machen.

So. 09.12.2007 / 13:00 Uhr / Rostock
SV Hafen Rostock II - SV Waren 09 2:3
Spielbericht:

Mit Einsatz und Willen ins Halbfinale gekämpft


Wieder einmal konnten die Frauen des SV Waren 09 nicht mit dem kompletten Kader zu einem Spiel reisen. Viele Spielerinnen waren durch Krankheit und Arbeit nicht einsetzbar.
Trotzdem wollte man die Chance nutzen, um ins Halbfinale des Pokalwettbewerbes vorzurücken.
Dass es an diesem Tage nicht einfach werden würde, zeigte sich bereits an der Aufstellung des Gastgebers. Der Kader des SV Hafen Rostock II wurde mit einigen Spielerinnen aus der ersten Vertretung, diese spielen in der Regionalliga, aufgefüllt. Doch die erste Chance hatte der SV Waren 09 mit einem Freistoss in der 4. min. Claudia Perleberg flankte aber etwas zu weit, so dass keiner an diesen Ball heran kam. Im Gegenzug hatte der SV Hafen die Möglichkeit den Führungstreffer zu erzielen. Aus gut 20 m verzog die Rostockerin nur knapp. Wiederum Claudia Perleberg versuchte es in der 7. min mit einem Alleingang. Im letzten Moment konnte eine Rostockerin gerade noch zur Ecke klären. Das 1:0 für Hafen Rostock in der 9.min fiel dann auch etwas glücklich. Eine Flanke konnte nicht ausreichend geklärt werden, und so schob eine Gastgeberin unhaltbar aus 5 m ins kurze Eck ein.
Das schockte die Frauen des SV Waren 09 aber nicht.
Schon eine Minute später setzte sich Lisa Barner an der Außenlinie super durch. Die folgende Flanke konnte von der Torhüterin aus Rostock nicht festgehalten werden. Anika Bernitt war in Gerd Müller Manier da und versenkte den Ball aus 3 m zum verdienten 1:1 in die Maschen.
Aber auch dieser Jubel sollte nicht von langer Dauer sein.
Wiederum nach einem Freistoss folgte das 2:1 für Hafen Rostock. Die Stürmerin konnte den Flankenball in aller Ruhe annehmen und mit einem präzisen Schuss versenken. Annika Paeth hatte auch hier nicht den Hauch einer Chance zur Abwehr des Balles.
Je länger das Spiel dauerte, umso besser stellten sich die Müritzerinnen auf den Gegner ein. Anne Krenzel setzte in der 25. min zu einem Solo an. An der Mittellinie eroberte sie den Ball, und lief auf das gegnerische Tor zu. Leider fehlte am Ende etwas die Kraft, so dass der Schuss nicht genug getimet war und übers Tor ging.
Noch vor der Halbzeit wollte man unbedingt den Ausgleich schaffen. Sabrina Genz kurbelte das Spiel immer wieder an. Lisa Barner und Anika Bernitt störten den Spielaufbau der Rostockerinnen bereits am gegnerischen Strafraum. So kamen die Platzbesitzer oft in Bedrängnis.
Als Claudia Perleberg sich in der 39. min an der Außenlinie durchsetzte und zur Flanke ansetzte, nahm der Ball eine nicht geahnte Flugbahn. Der Ball, der als Flanke vorgesehen war, wurde zu einem ungewollten Torschuss.
Und zur Freude des SV Waren rutschte der Ball der Rostocker Torfrau auch noch durch die Hände zum 2:2.


Mit diesem Ergebnis wollte man eigentlich in die Kabine gehen. Aber es kam noch besser. Anika Bernitt setzt in der 42. min noch einmal schön nach, und spielte den Ball mit der Fußspitze an der Torfrau des SV Hafen Rostock II vorbei zum 2:3 ins Netz.
Zu allem Überfluss hatte sich die Torfrau des SV Waren 09 in der ersten Hälfte an der Hand so verletzt, dass sie nicht weiter spielen konnte. Katrin Zilz rückte also von der Liberoposition ins Tor. Wir können es vorweg nehmen, sie machte ihre Sache echt super.
In der zweiten Hälfte war es ein umkämpftes Spiel. Auf beiden Seiten hätten noch Tore fallen können. Aber die Kräfte ließen immer mehr nach. Wibke Wawerek erhielt in der 58. min die gelbe Karte wegen Meckern. Diese unnötige Karte sollte noch Folgen haben. Anne Krenzel hatte in der 70. min nach einer Ecke noch einmal eine nennenswerte Möglichkeit. Aber sie konnte den Ball aus 4 m nicht im Gehäuse der Rostocker unterbringen.
Die Chancen des SV Hafen Rostock wurden von der Abwehr des SV Waren immer wieder vereitelt. Nachdem Wibke Wawerek in der 73. min den Ball einfach weg schlug, folgte die Ampelkarte.
Nun hätte es noch einmal gefährlich werden können. Aber die Abwehr der Warenerinnen ließ nichts mehr anbrennen.
Nach dem Abpfiff des Schiedsrichters fielen sich die Frauen des SV Waren in die Arme. Es war geschafft. Wir sind im Halbfinale des Landespokals Mecklenburg /Vorpommern.
Mit diesem Erfolg fand das Jahr 2007 doch noch einen versöhnlichen Abschluss.

Sonntag, den 02.09.2007/11:00 Uhr/Verbandsliga Frauen- 1.Pokalspiel

MSV Lübstorf - SV Waren 09 1:2 (0:2)

Aufstellung:

Annika Paeth
Wibke Wawerek - Katrin Zilz - Janine Panschenko
Cindy Beitz
Anica Lekat - Anne Krenzel - Sabrina Genz - Martina Genz
Claudia Perleberg - Lisa Barner
Einwechslungen:

55.Minute: Anika Bernitt für Martina Genz
75.Minute: Anne Hautow für Lisa Barner
Spielbericht: (HK)


Beim Pokalspiel in Lübstorf wollten die Frauen des SV Waren 09, den ersten Erfolg einfahren. Von der ersten Minute an war zu spüren, dass man diesen Gegner Paroli bieten konnte. Mit ein wenig Glück, hätte das Spiel bereits nach 20 min entschieden werden können. Chancen gab es im Überfluss. Nach 2 min setzte Lisa Barner ein erstes Achtungszeichen. Nach einem schönen Pass aus dem Mittelfeld, verzog sie jedoch knapp am langen Eck vorbei. Doch schon der zweite Angriff sollte von Erfolg gekrönt werden. 5 min dauerte es, bis der SV Waren zuschlug. Eine sehenswerte Flanke von rechts durch Sabrina Genz, köpfte Claudia Perleberg aus 6 m unhaltbar zum 0:1 ein.
Doch es lief wie am Schnürchen. Jeder Angriff brachte für das Tor des MSV Lübstorf Gefahr. Leider stand entweder der Pfosten, 10. min Torschuss von Anica Lekat, oder das eigene Unvermögen im Wege. Doch die Mannschaft gab nie auf. Chance um Chance wurde herausgearbeitet.

Der MSV Lübstorf konnte sich in der ersten Hälfte kaum entfalten. An diesem Tag war das Mittelfeld des SV Waren 09, mit Anica Lekat, Anne Krenzel, Sabrina Genz und Martina Genz, in einer super Verfassung. Die Zweikämpfe wurden angenommen. Und im Spiel nach vorn klappte fast Alles. So kam es wie es kommen musste und sollte. Hinten hielt Katrin Zilz und unsere Torhüterin Annika Paeth, im ersten Pflichtspiel bei den Frauen, ihren Strafraum und Tor sauber. Nur gelegentlich blitzt das Einzelkönnen einiger Lübstorfer auf. Konzentriert im Spielaufbau und in der Abwehr, entwickelte sich in der 36. min einer der schönsten Angriffe unserer Frauen in diesem Spiel. Lisa Barner erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball, zögerte nicht lange und passte die Kugel mit einem Steilpass in die Tiefe der gegnerischen Hälfte. Dort schnappte sich Anica Lekat den Ball, ließ Abwehrspieler um Abwehrspieler der Lübstorfer stehen und versenkte die Kugel zum Hochverdienten 0: 2 in die Maschen.

So richtig Angst musste der SV Waren in der 1. Halbzeit nur einmal haben. Und das war in der 37. min, als die Konzentration einmal nicht bei 100 % war. Aber der Schuss aus 25 m ging zum Glück am langen Pfosten vorbei. Und so ging es in die Halbzeit.

Als der Schiedsrichter zur 2. Hälfte anpfiff, wollte man etwas auf Konter spielen. Aber Angriff ist bekanntlich die beste Verteidigung. Aber wenn der Gegner nicht will oder an diesem Tage nicht so richtig konnte, dann muss man eben selber das Spiel machen. Das Bild veränderte sich auch nicht in der zweiten Spielhälfte. Die Unsicherheit in der Lübstorfer Abwehr war einfach zu einladend. Die Welle der Angriffe begann also wieder. In der 55. min hätte der Kapitän der Warener alles klar machen müssen. Aber Sabrina Genz schaffte es nicht, den Ball aus 3 m im Gehäuse der Lübstorfer unterzubringen. Auch andere Spielerinnen waren vor dem Tor zu unkonzentriert. So schafften es Anne Krenzel (56 min), Lisa Barner (58 min), Claudia Perleberg (65 min) und wieder Lisa Barner (66 min) nicht, den Ball aus Nahdistanz in die Maschen zu befördern. Erst nach 68 Minuten gab es den ersten Torschuss der Lübstorfer auf das Tor von Annika Paeth. Diesmal rettet jedoch die Latte. Jetzt entwickelte sich auf beiden Seiten ein offener Schlagabtausch. Durch das Kraftraubende Spiel der Warenerinnen ließen die Kräfte so langsam nach. Aber die Abwehrreihe mit Wibke Wawerek, Cindy Beitz, Katrin Zilz und unser jüngsten Spielerin Janine Panschenko stand wie eine Mauer.

Als Katrin Zilz in der 90 min der Ball über den Spann rutsche und dieser im eigenen Tor landete, hofften die Lübstorfer noch mal auf eine Verlängerung. Doch nicht an diesem Tage. Es wäre auch unverdient gewesen. Der Schiedsrichter pfiff kurz nach diesem Ereignis das Spiel ab. Die Freude war auf Seiten der Warenerinnen riesig.
Der gesamten Mannschaft muss hier ein Kompliment gemacht werden. Auf diese Leistung kann und sollte man aufbauen.