Sa. 16. September 2006, Warener Müritzstadion
6. Spieltag Verbandsliga MV
SV Waren 09 - Lübzer SV 0:1 (0:1)
Warener Aufstellung
René Kreutz
Christian Senkpiehl - Marcel Störr - Michael Kaul
Jens Buschke
Stefan Haase - Mirko Löper - Guido Timper (72. Stefan Paetzke) - Nico Schwerin (46. Andy Purlinski)
René Röpcke - Ronny Strübing |
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Lübz: Peschmann, Zschimmer (56. Held), Dethloff, Eichhorn, Frank Kaltenstein, Pingel, Benske (87. Müller), Piotrowski, Paschke, Scharf, Gieseler (68. Jan Kaltenstein)
Torfolge:
0:1 36. Marcel Gieseler
Verdiente Niederlage nach Grottenkick
Der Notizzettel des Redakteurs war noch nie so leer, wie am heutigen Tage. Nur fünf Schüsse trafen das Tor bzw. dessen Umgrenzungstangen. Die Lübzer hatten dabei die besseren Aktionen. Nach einem Fehlpass aus der Abwehr wurde Gieseler auf halblinks geschickt. Sein Schuss landete am Außenpfosten (21.). Zehn Minuten später zog der Lübzer Angreifer nach einem Ballverlust der Warener im Mittelfeld erneut direkt aus 22 Metern ab. Der Ball senkte sich zum Siegtreffer unhaltbar für René Kreutz ins linke Dreieck des Tores. Kurz vor der Pause parierte der Warener Torwart einen Zehn-Meter-Schuss von Pingel glänzend. Das war es dann auch schon seitens der Gäste, sieht man mal von einem erfolgversprechenden Angriff in der zweiten Halbzeit ab, als ein Lübzer Angreifer zu eigensinnig einen Angriff abschloss.
Die Warener boten ihre bisher schlechteste Leistung der Saison. In der ersten Halbzeit traf ausschließlich ein Schuss von René Röpcke das Tor der Bierstädter. Der nicht immer sichere Gästetorwart hatte Glück, der Ball trudelte nach seiner Abwehraktion am linken Pfosten vorbei. Möglichkeiten für Ronny Strübing (17., 26.), Guido Timper (21.) nach Ecke von Michael Kaul und Jens Buschke nach Anspiel von Ronny Strübing (45.) wurden leichtfertig neben das Tor befördert. Insgesamt boten die Spieler den zurecht unzufriedenen Zuschauern eine unmögliche Leistung an.
Auch in der zweiten Halbzeit fiel den Gastgebern nichts ein. Technische Mängel verhinderten jeglichen Spielaufbau. Abstimmung im Spiel vermisste man total. Die Spieler liefen sich teilweise gegenseitig um. Die Lübzer um ihren 42jährigen Abwehrchef Udo Dethloff hatten keine Probleme mit den immer wieder planlos in die Mitte gespielten, langen Bällen. Laufspiel ohne Ball fand kaum statt, sieht man mal von dem unermütlich rackernden Ronny Strübing ab. Eine gute Chance für Stefan Haase nach flacher Flanke von Ronny Strübing landete dann auch am Außennetz. Stefan Paetzke kam unter Bedrängnis nicht hundertprozentig hinter den Ball und er verfehlte das Tor. Die letzte Möglichkeit schoss René Röpcke nach verdecktem Pass von Stefan Haase an den Pfosten. Über den Rest des Spiels sollte man den Mantel des Schweigens legen. |
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