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11.11.2007 / 13:30 / Wismar
FC Anker Wismar - SV Waren 09 0:0

Aufstellung:
Stefan Haase
Jan Aepinus Jens Buschke Toralf Schult Nico Schwerin
Jens Aepinus Christoph Knöll David Schawaller Stefan Haase
Guido Timper Sebastian Döscher

Auswechslung:
57.min. Michael Kaul für Sebastian Döscher

Tore: Fehlanzeige

Unentschieden nach Grottenkick

(FB)Wie so viele Sonntagsausflüge der ersten Mannschaft in den letzten Monaten war auch dieser ein Reinfall. Wismar ist mit Sicherheit keine Verbandsligamacht mehr, um so unverständlicher der ängstliche Auftritt des SV Waren 09. Die defensive Auf- und Einstellung der Mannschaft ließ über die gesamten 90 Minuten keinen ordentlichen Spielaufbau zu. Alle Spieler waren mit Defensivaufgaben beschäftigt, es fehlte die Spielgestaltung und die Überraschung im Offensivspiel. Einzig der wiederum vorbildlich spielende Kapitän Jens Buschke und der fehlerfreie Andreas Haase im Tor zeigten wie es gehen muss bei einem Gegner der sich im unteren Tabellenbild aufhält. David Schawaller, der zu defensiv aufgestellt war, konnte seine Klasse nur in wenigen Aktionen unter Beweis stellen. Die langen Wege bei sehr tiefem Boden, mit dem jedoch beide Mannschaften zurecht kommen mußten, hemmten sein Spiel in starkem Maße. In der 31. Minute als er sich geschickt über die rechte Seite durchtankte und für Guido Timper auflegte gab es die erste gute Möglichkeit. Dessen Schuß ging jedoch knapp drüber. So hätte es weiter gehen müssen. Was blieb war jedoch Geplänkel im Mittelfeld bis zur 45. Minute. In der zweiten Halbzeit drehte der Gastgeber plötzlich auf, denn er erkannte, dass der harmlose SV Waren 09 nur reagierte und nicht agierte. In der 50. und 57. Minute hatte der Gast dann Glück, als Torjäger Zysk zwei Riesen hatte, einmal Andreas Haase hervorragend reagierte und beim zweiten Anlauf der Ball am Pfosten vorbei rollte. Von einem vernünftigen Spielaufbau und Konterspiel war auch bis dahin nichts zu erkennen. Im Anschluss wurde der einzige Konterspieler des SV Waren 09, Sebastian Döscher noch ausgewechselt und Christioph Knöll in die Spitze beordert. Der mühte sich zwar redlich, hatte auch in der 70. und der 78. Minute zwei gute Möglichkeiten, jedoch war man auch in dieser Phase weit weg von einem geordneten Aufbauspiel, es war weiterhin kein System erkennbar. Über beide Außenbahnen kam über die gesamte Spielzeit nichts nennenswertes, so dass die Stürmer völlig auf sich allein gestellt waren. Die Kopfballstärke von Guido Timper wurde gar nicht ins Spiel gebracht, weil von Außen keine Flanken kamen. So ging es dann dann bis zur 90. Minute weiter, bis der Schiedsrichter die Zuschauern von dem Grottenkick erlöste. Mitleid mußte man mit den mitgereisten Anhängern von der Müritz haben, denn sie haben den Sonntag geopfert und wollten ihre Mannschaft unterstützen.