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Vorbericht:
Nachdem die Binzer Frauen ihr Auswärtsspiel in der Meisterschaft recht glücklich in Waren gewinnen konnten, drängen die jungen Warenerinnen im Pokalhalbfinale auf Revanche. Zumal die Binzer den eigentlichen Spieltermin wegen angeblichen Schneetreibens sausen ließen (In Waren ist übrigens kein Spiel den Witterungsbedingungen zum Opfer gefallen, auch gegen Binz war der Platz bespielbar!), strebt der SV Waren 09 die Teilnahme am Pokalfinale an. Entscheidend wird sein, ob die Müritzstädterinnen die doppelte Torschützin aus dem Punktspiel in den Griff bekommen. In der zweiten Halbzeit klappte das ganz gut.
Also weiter so, wir hoffen dass unsere Mädels das Ding reißen können!


Donnerstag, 25.05.2006/11:00 Uhr/Verbandsliga Frauen-Pokalhalbfinale

1.FC Binz - SV Waren 09 2:1 (2:1)
Aufstellung:

Claudia Perleberg
Ulrike Träger - Katrin Zilz - Miriam Callies
Cindy Beitz
Anne Krenzel - Anica Lekat - Sabrina Genz - Sabine Mergl
Lisa Sommerfeld - Anne Brinkmann
Spielbericht:
Der Traum vom Pokalfinale endet in Binz
Wie schon im Punktspiel, wenige Tage zuvor, mussten die Frauen des SV Waren 09 auch im Halbfinale des Landespokals eine 1:2-Niederlage hinnehmen. Dies ist umso bitterer, da auf Deutschlands größter Insel für die Müritzstädterinnen durchaus mehr drin gewesen wäre.
Anders als im Punktspiel ging man mit viel mehr Leidenschaft und Aggressivität ins Spiel. Leider traten nur 11 Spielerinnen die lange Reise nach Binz an, und so musste sich Trainer Matthias Held diesmal auch auf Mädchen verlassen, die ansonsten eher zweite Wahl sind. Diese bewiesen allerdings Charakter und zeigten, dass sie durchaus öfter eine Einsatzchance verdienen.
Die Heimmannschaft begann recht druckvoll und wusste ihre athletischen Vorteile zu nutzen. Die sich bietenden Möglichkeiten vereitelte aber zumeist die konsequent agierende Warener Deckung. War diese doch einmal ausgespielt, so zeigte sich Torhüterin Claudia Perleberg als reaktionsschneller und sicherer Rückhalt. In der 30. Minute war aber auch sie machtlos. Einen Foulelfmeter verwandelten die Gastgeber sicher zur Führung. Aber die Frauen von der Müritz ließen sich dadurch nicht verunsichern. Immer wieder gelang es ihnen, mit Kontern Akzente zu setzen. In der 38. Minute war es Anne Brinkmann, die sich gekonnt am rechten Flügel durchsetzte. Ihre Eingabe verwertete Sabine Mergel zum viel umjubelten Ausgleich. Leider konnte man dieses Erfolgserlebnis nicht mit in die Pause nehmen. Nach einem Missverständnis in der Abwehr geriet man erneut in Rückstand. Zu allem Unglück musste auch noch Anne Brinkmann unmittelbar vor der Halbzeit aufgeben. Völlig verausgabt und ausgelaugt musste sie mit schweren Kreislaufproblemen vom Platz.
So spielte man die komplette 2. Halbzeit in Unterzahl. Trotz dieses Handicaps war man fast gleichwertig und ließ kaum Torraumszenen für den Gegner zu. Erwähnenswert ist allenfalls ein Lattenschuss für Binz. So spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab. Da Waren in Unterzahl auch keine entscheidende Torgefahr mehr entwickeln konnte, blieb es beim knappen, aber nicht unverdienten, Heimerfolg für den 1. FC Binz.
Den Warener Fußballfrauen blieb trotz leidenschaftlichen Einsatzes die Chance verwehrt, in ein Pokalendspiel einzuziehen. An dieser Stelle sei einmal erwähnt, dass es Spielerinnen gibt, die auf Grund ihrer Position oder Spielweise nicht so sehr im Blickpunkt stehen, wie andere. Doch gerade diese Fußballerinnen sind oftmals der Grundstein für Erfolge. Als Beispiel soll hier einmal Miriam Callies genannt werden. Würden alle Spielerinnen so engagiert, einsatzfreudig und eigene Eitelkeiten zurückstellend agieren, wie Miriam, so würde es um den Warener Frauenfußball besser bestellt sein als im Moment.



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So. 04.12.2005/11:00 Uhr; Landespokal MV der Frauen
SV Groß Laasch - SV Waren 09 4:5 n.E. (2:2, 2:2, 1:1)
Susanne Boldt
Miriam Callies - Cindy Beitz - Dana Lekat
Katrin Zilz
Ulrike Träger - Isabell Barner (Lisa Sommerfeld) - Sabrina Genz - Anne Krenzel
Anne Brinkmann - Claudia Perleberg
Torfolge:
0:1 Claudia Perleberg
1:1
1:2 Claudia Perleberg
2:2

Elfmeter:
2:2 verschossen
2:2 Cindy Beitz (verschossen)
3:2
3:3 Katrin Zilz
3:3 verschossen
3:3 Lisa Sommerfeld (verschossen)
4:3
4:4 Claudia Perleberg
4:4 verschossen
4:5 Susanne Boldt

Spielbericht:

Landespokal MV
21.08.2005 Warener Müritzstadion
SV Waren 09 - FFV Neubrandenburg II 2:0 (1:0)
SV Waren 09: Susanne Boldt, Isabel Barner (46. Ulrike Träger), Anne Schmidt (80. Dana Lekat), Katrin Zilz, Susann Kinzelmann, Sabrina Genz, Claudia Perleberg, Sabine Mergl (63. Anne Brinkmann), Ariane Schabe, Anica Lekat, Cindy Beitz

FFV Neubrandenburg II: Heiland, Wolff, Kirchner, Henkel, Lehmann, Rochow, Henke, Roderecht, Menzel, Blehk, Wegner

Torfolge:
1:0 44. Ariane Schabe
2:0 53. Ariane Schabe

Zuschauer: 55

Spielbericht:

Die Frauen knüpfen nahtlos an die guten Leistungen der letzten Saison an

Das Spiel musste eine Viertelstunde später angepfiffen werden, weil der angesetzte Schiedsrichter nicht anreiste. Der kurzfristig eingesprungene Toni Schwager hatte mit dem Geschehen auf dem Platz keine Probleme und bot eine souveräne Leistung als Spielleiter.

Von Beginn an ließen die Warener Fußballfrauen keinen Zweifel daran aufkommen, den nur mit 11 Spielerinnen angereisten Gast aus Neubrandenburg aus dem Pokalgeschehen zu eliminieren. Torfrau Susanne Boldt hatte in der ersten Halbzeit einen geruhsamen Job zu verrichten. Gefährliche Szenen spielten sich fast ausschließlich vor dem Neubrandenburger Tor ab. Die ersten guten Möglichkeiten wurden allerdings vergeben. So dauerte es bis zur 44. Minute als sich Ariane Schabe allein auf die Torfrau des Gegners zulaufend, die Chance nicht entgehen ließ und den Ball überlegt in die linke untere Torecke beförderte.

Nach der Pause hatten die Warener bei zwei Lattentreffern und weiteren Großchance Pech und konnten das ersehnte zweite Tor zunächst nicht erzielen. Die Neubrandenburger kamen nach 65 Minuten etwas besser ins Spiel und Susanne Boldt sicherte mit einer Glanzparade die Warener Führung. Ariane Schabe blieb es überlassen, den vorentscheidenden zweiten Treffer für den Gastgeber zu erzielen. Mit ihrer Schnelligkeit setzte sie sich auf der linken Seite erneut durch und schoss den SV Waren 09 in die zweite Runde. Die Neubrandenburgerinnen gaben sich zwar noch nicht geschlagen, konnten aber die jetzt etwas schwächelnde Warener Abwehr nicht mehr entscheident gefährden.