Sa., 17.10.2015 / 12:00 Uhr / Kunstrasenplatz Datzeberg

SV Nordbräu 78 Neubrandenburg - MSV Groß Plasten 1:4 (0:3)

Plastener Aufstellung

Daniel Schröder

Sven Schubert - Till Sugint -Sven Marquardt - Florian Disteler (90. +1 Chris Bachert)

Andreas Dreyer - Tino Kuphal

 Andy Purlinski - Markus Lietzau - Jens Wala (80.Florian Gutsch)

David Haupt (86. Eric Hödl)

Nordbräu: Mentzel (75. Borchardt), Marlow, De la Barre, Walter, Witt, Müller, Garm, Lanz, Bürger, Dorroch, Rochow

Torfolge:

0:1 26.David Haupt

0:2 34.Jens Wala

0:3 37. Andy Purlinski

1:3 64. Dirk Rochow

1:4 75. Jens Wala

MSV weiter auf der Überholspur

Es läuft beim MSV beileibe nicht alles rund. Trotzdem behauptet man Woche für Woche die Tabellenspitze. Heute war man zu Gast bei einem der engsten Verfolger (Tabellendritter), der in der ersten Halbzeit aber kaum seinem Ruf gerecht werden konnte.

Das Geplätschere zwischen den Strafräumen konnte die Zuschauer kaum erwärmen. Der MSV legte heute aber eine sonst kaum gekannte Effektivität an den Tag. Die erste Aktion erledigte noch der Schiri für den Gastgeber. Andreas Dreyer zog aus 20 Metern ab (15.), David Haupt spritzte mit dem vom Torwart abprallenden Ball am Gegner vorbei und wurde von ihm umgemäht. Der immer auf Ballhöhe agierende Schiri erkannte, wie auch zwanzig Minuten später für Andreas Dreyer sogar mit "Gelb" bestraft, auf Schwalbe des  MSV-Spielers.

Die Plastener ließen sich von der Unruhe nicht beeinflussen und nutzten ihre sich bietenden Chancen rigoros. Glück hatte man zweifelsohne beim ersten Tor, als Heiko Mentzel seinen Abwehrschlag genau auf den Kopf vom nachsetzenden David Haupt zielte. Der Abraller landete im Neubrandenburger Tor zur Plastener Führung (26.).

Die nächste gute Gelegenheit nutzte der MSV zum Ausbau der Führung. Der wie in alten Zeiten als Duracell-Hase marschierende Andy Purlinski  bereitete den zweiten Plastener Treffer auf der linken Seite vor. Jens Wala's Kopfball landete noch am Querbalken, sein Nachschuss im Netz (34.).

Das schönste Tor des  Tages erzielte der MSV drei Minuten später. Einen langen Ball in die Sturmmitte leitete David Haupt per Kopf auf den eingelaufenen Andy Purlinski weiter. Der nahm den Ball mustergültig mit, spielte den Torwart aus und verwandelte zur sicheren 3:0 Pausenführung.

Nordbräu hatte in Halbzeit eins nur eine Möglichkeit (39.). Dennis Garm nahm einen verunglückten Plastener Abwehrschlag auf und hielt von der Strafraumgrenze drauf. Daniel Schröder freute sich auf die einfache Aufgabe. Die endgültige Vorentscheidung verpasste David Haupt als er in der 44.Minute eine Ecke von Andreas Dreyer auf die Lattenoberkante köpfte.

Nach der Pause änderte sich das Geschehen. Der Gastgeber versuchte vor allem über die rechte Seite mit Dennis Garm das Ergebnis zu verbessern. Hektik kam nur von der Außenlinie auf und der bis dato souveräne Schiedsrichter schien seine klare Linie nicht mehr halte zu können. Dennis Garm konnte sich nach einem eingefädelten Faller  im Strafraum über den 1:3 Anschlusstreffer per Elfmeter durch Dirk Rochow freuen. (64.).  Eine Minute später wurde Jens Wala im Strafraumeck der Neubrandenburger von den Beinen geholt. Der Pfiff blieb zur Freude der NB-Anhänger aus.

Der Gastgeber setzte jetzt alles auf eine Karte und hatte durchaus die Möglichkeiten zur weiteren Resultatsverbesserung. Die brenzlige Zeit, Höhepunkt war ein 30-Meter-Knaller der den Plastener Dreiangel streifte (74.), beendete Jens Wala allerdings mit dem vierten Plastener Treffer (75.). Der Plastener Angreifer sah, dass der Nordbräu-Keeper plötzlich zu Boden ging und das Tor frei war. Nach seinem Torschuss stellte sich heraus, dass der Torwart sich eine Verletzung zugezogen hat und nicht weiter spielen konnte. Sicher war dies eine unglückliche und von den einheimischen Zuschauern als unfair eingeschätzte Situation. Als Jens auf das Tor geschossen hatte, konnte er noch nicht wissen, dass sein Gegner sich verletzt hatte. Kurz darauf hatte der nach einer vierwöchigen Verletzung wieder genesende Plastener die Möglichkeit seinen dritten Treffer zu erzielen. Sven Schubert spielte ihn zentral frei, der Abschluss misslang leider.  

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